Hungern gegen Wände

Dokumentarfilm, Digital Betacam, 52 Min., 2003,
OV türkisch/deutsch mit deutschen Untertiteln

angabe1Cemal Miran, Student einer renommierten Universität in Ankara, schliesst sich der demokratischen kurdischen Bewegung an. Er wird nach dem Militärputsch im September 1980 verhaftet und auf massivste Art gefoltert. Das Militärgericht verurteilt ihn zum Tode. Gegen die Schikanen im Gefängnis wehrt er sich in einem vierzigtägigen Hungerstreik, in dessen Folge er ins Koma fällt. Er erwacht als behinderter Mensch mit Kleinhirnschwund.

1989 hebt der Kassationshof die Todesstrafe auf und Cemal Miran wird freigelassen. Mit Hilfe des UNHCR's flieht er 1993 in die Schweiz.

Ein Film über Folter, Hungerstreiks und die Verarbeitung danach im Exil.

 


 

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